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Herzschwäche erkennen und behandeln

15.10.2024

 

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zählt mit rund 440.000 Klinikeinweisungen im Jahr zu den Herzerkrankungen mit den häufigsten vollstationären Krankenhausaufenthalten in Deutschland. Sie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern in der Regel die Folge einer Vorerkrankung.
Die Ursachen der Herzschwäche sind vielfältig. In rund zwei Dritteln der Fälle liegt eine koronare Herzkrankheit oder ein Herzinfarkt zugrunde. Langjähriger Bluthochdruck, der nicht oder nicht ausreichend behandelt wird, kann ebenfalls zu einer Herzschwäche führen. Weitere Ursachen können unter anderem Herzklappenerkrankungen sowie Herzrhythmusstörungen wie langjähriges Vorhofflimmern sein.
Die Herzschwäche beginnt meist unbemerkt und schleichend. Die ersten Symptome sind oft unspezifisch: Die Leistungsfähigkeit lässt nach, Betroffene sind schneller erschöpft, spüren Atemnot und müssen häufiger Pausen machen. Nicht selten werden diese Beschwerden als vorübergehende Erschöpfung oder Alterserscheinung abgetan. Das ist fatal, denn unbehandelt schreitet die Herzschwäche weiter fort. Wird sie jedoch früh erkannt und behandelt, lässt sich der Krankheitsverlauf bremsen und die Lebensqualität lange erhalten.



Herzexperten informieren Patienten, Angehörige und Interessierte am Dienstag, 15. Oktober 2024 von 17:00 Uhr bis 19:15 Uhr in der Mehrzweckhalle der Klinik Höhenried. Der Eintritt ist frei.
Die Referenten sind:

  • Dr. med. Christa M. Bongarth, Chefärztin Kardiologie, Klinik Höhenried
  • Dr. med. Sebastian Eckl, ProCarement, Forchheim
  • Tobias Ostermayer und Team, Therapieteam Kardiologie, Klinik Höhenried